

Diabetes ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der Kindheit. Kinder aller Altersstufen, auch Säuglinge und Kleinkinder, können davon betroffen sein. Dennoch wird Diabetes bei Kindern häufig sehr spät erkannt – wenn der Blutzucker bereits ein sehr hohes und potenziell lebensgefährliches Niveau erreicht hat. Manchmal werden die Symptome etwa mit denen einer Grippe verwechselt.
In vielen Teilen der Welt steht das für Kinder mit Typ-1-Diabetes zum Überleben erforderliche Insulin aus Kosten- oder Infrastrukturgründen nicht zur Verfügung. In der Folge sterben viele Kinder an Diabetes, insbesondere in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.
Daher soll der Weltdiabetestag in 2008 in der Öffentlichkeit darüber aufklären, dass sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes zunehmend auch bei Kindern auftritt und das Wissen um die Krankheit sowie eine frühzeitige Diagnose dazu beitragen können, Spätkomplikationen zu verhindern und Leben zu retten.
Die Deutsche Herzstiftung veranstaltet im November 2008 eine bundesweite Informationskampagne mit dem Thema „Herzklappenerkrankungen, Klappenoperationen, Gerinnungshemmung.”
Herzklappenerkrankungen nehmen immer mehr zu. Der Grund: Die Lebenserwartung steigt und Klappenfehler treten im Alter gehäuft auf. Auch die Zahl der Herzoperationen nimmt zu. Wurden im Jahr 1997 in der Bundesrepublik 13.482 Patienten wegen einer erkrankten Herzklappe operiert, so waren es zehn Jahre später 21.160. Besonders oft waren dabei verengte Aortenklappen bei älteren Menschen herzchirurgisch zu versorgen.
Bei den körperlichen Ursachen können (so zumindest die Erkenntnisse für den Mann) nervlich-, hormonell-, gefäß- und medikamentös-bedingte Störungen zu Grunde liegen. Beim Menschen mit Diabetes sind all diese Störungen zu finden. Häufig hat er einen erhöhten Blutdruck, gegen den er Medikamente einnehmen muss.
Diese wichtigen Arzneistoffgruppen, wie Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks, sind bei der Behandlung von Diabetikern zwar nicht mehr wegzudenken, doch sie können alle mehr oder minder eine männliche Sexualstörung erzeugen oder verstärken. Eine exakte Unterscheidung zwischen psychischer und körperlicher Ursache ist häufig schwierig.
Letztendlich gilt: Wenn sich der Therapieerfolg einstellt und der Leidensdruck nachlässt, ist die Aufgabe des Arztes erfüllt, auch wenn er die Ursache nicht genau zuordnen konnte. In den meisten Fällen wird es sowieso eine Überlappung von psychogenen und organischen Ursachen geben.
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